Beten …. Wir beten, reden mit Gott, verehren etwas – beten etwas an…
Bitten könnten wir Gott auch, aber auch jeden Menschen…
Wir kennen das Vater Unser als Paradebeispiel für das christliche Gebet.
Gleichsam eine Vorgabe und Formel, aber wir sehen es heute eher als Beispiel vorgestellt…
So einfach können wir mit Gott reden… wie mit einem Vater, -. Wenn das Bild passt, Herr, Jesus, wären andre Anreden, aber auch Gott,.. höchstes Wesen… philosophische Ausdrücke, oder persönliche Chiffren, feministische Begriffe, Mutter, Weisheit, der Islam kennt 99 Namen Gottes,
und wenn jemand ernsthaft zu seinem Spaghetti Monster „Gott“ betet, wird da nicht auch das verwirklicht was beten ausmacht? - Eine Hinwendung an etwas anderes, im Christentum an jemand anderen. Und dies geschieht im Hl. Geist, in einer Aura, Einstimmung des Spirituellen, des Geistes….
Ich scheue mich hier nicht Begriffe zu verwenden, die auch im New Age gerne gebraucht werden, denn diese Suche nach Gesprächskontakt mit einem Andren ist universell. Das Christentum bietet hier ein DU.
Wenn wir den Pantheon von griechisch-römisch-germanischen Göttern ansehen, dann verwirklichen sich dort eher Beziehungsgeschichten in einer übermenschlichen Ebene.
Das Christentum bietet eine konkrete Geschichte mit menschlicher Dimension an - und der Himmel als Ortsangabe ist mehr spirituell gemeint und nicht als GPS Koordinate.
Beten ist ein Reden mit Gott – dazu sind wir als Christen immer und überall ermutigt…
Und auch Bitten und – ja feilschen – mit Gott
Bitten ist ein Ausdruck dafür, dass wir uns eines Mangels bewusst sind und dies ermöglicht uns auch das Geschenk zu empfangen oder zu finden oder zu suchen, welches den Mangel behebt, uns erfüllt.
Im Bitten um etwas werden wir Empfangsbereit.
Wir sind es aber auch nicht mehr gewohnt, um etwas zu bitten, gerade noch die Not lehrt uns beten… aber nicht wenn es uns „gut“ geht…
Bitten wir um das was uns fehlt, das gute Wort, die Bestätigung, der Mut, die Freude, die Geduld, die Hingabe, der Einsatz, die Ruhe, der Frieden, die Liebe, … Amen
Hin und wieder in den eigenen Predigtgedanken nachlesen und hin und wieder wollen andere bei mir nachlesen... Es ist nicht alles immer fertig formuliert... Das Live-Erlebnis im Gottesdienst ist durch nichts zu ersetzen ;-)
Montag, 29. Juli 2013
Sonntag, 21. April 2013
In der Osterzeit: Sind wir einer von uns? - oneofus?
Liebe Osterzeitgemeinde!
Wir hören heute in der Geschichte der Apostel (Apg 13, 14.43b-52) in der ersten Lesung davon, dass die Anfänge des Christentums, vermittelt durch Paulus, nicht ohne Spannungen verliefen. Die Juden, welche nicht diese Erneuerung annehmen wollten, die den Wert des „Neuen Weines“ in Jesus, einem Messias, einem Gesalbten darstellte, diese Juden bekämpften diese „Sekte“. Paulus erweitere aber den Adressatenkreis der Botschaft vom Auferstandenen und ermöglichte auch interessierten Heiden, dazu zu stoßen. Die Heiden fanden in diesem Glaubensangebot einen „Mehrwert“ würden wir heute sagen, und teilten diese Frohe Botschaft – mangels Facebook – mündlich untereinander aus und „49Das Wort des Herrn aber verbreitete sich in der ganzen Gegend.“
Die Reaktion ist auch nicht ungewöhnlich und zeigt dass es schon vor 2000 Jahren so ablief wie es heute laufen könnte:
„50Die Juden jedoch hetzten die vornehmen gottesfürchtigen Frauen und die Ersten der Stadt auf, veranlassten eine Verfolgung gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet.“
- Kein Kommentar -
Aber auch diese Reaktion bringt Früchte auf der Seite der jungen „Sekte“:
„52Und die Jünger waren voll Freude und erfüllt vom Heiligen Geist.“
Ich war Donnerstag bei einer kleinen Podiumsdiskussion zum laufenden Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien – Privilegien die es ermöglicht haben dass ich hier vor euch stehe, keine Frage. Die Diskussion um teils vorhandene, teils womöglich sogar unberechtigte Privilegien, das Fehlen von Transparenz und Gleichberechtigung, ja von Menschenrechten, in gewissen Kirchen und Glaubensgemeinschaften ist auch so eine Auseinandersetzung vergleichbar vielleicht mit den Geschehnissen in den Anfängen der Ur-Kirche… diese Auseinandersetzungen haben die Ur-Kirche gestärkt… und die Diskussion hat auch mich bestärkt, in der Überprüfung meines Engagements in einer in Österreich „privilegierten“ Kirche. Es ist es Wert, es erfüllt mich mit Freude und Begeisterung. – Wenngleich es auch die Schattenseiten gibt von Sitzungs- und Verwaltungskirche, von Kirche als „Kulturverein – mehr ist da nicht!“
Da tut natürlich die Verheißung der 2. Lesung gut. Das andere Ende der Kirchengeschichte: Offb. 7: „16Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr leiden, und weder Sonnenglut noch irgendeine sengende Hitze wird auf ihnen lasten.“
Verheißene Erlösung… ein Trost für die, welche in der Arbeit im Weinberg des Herren stehen und schuften…
Und wir gipfeln im Bild des guten Hirten.
Was behütet denn der Hirte in unserem, im biblischen Bilde?
Welche Tiere? Rinder? Schweine? – Nein Schafe, bestenfalls noch Ziegen…
Jesus ist der Gute Hirte, er gibt das Ewige Leben und er gibt es in einer Art und Weise, die nicht menschlich verfügbar ist. Kein Menschenmaß.
Joh 10: „28Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen.“ –
Der Bogen den ich jetzt schlage kommt aus einer Anfrage an mich und verbindet sich mit dem Text den wir heute hier hörten. Mag ein Zufall sein, dass Anfrage und Thema und Text eine Verbindung haben, eine Wortbrücke: Das Lamm – das Agnus Dei– hat – ich zitiere Wikipedia:
Der oder das Embryo (von griech. ἔμβρυον émbryon „neugeborenes Lamm“, „ungeborene Leibesfrucht“ von ἐν en „in“ und βρύειν brýein „hervorsprießen lassen, schwellen“),[2] auch der Keim oder der Keimling, ist ein Lebewesen in der frühen Form der Entwicklung. Die Wissenschaft, die sich mit der embryonalen Entwicklung, der Zelldifferenzierung und Organanlage befasst, ist die Embryologie.Bei Tieren wird der sich aus einer befruchteten Eizelle (Zygote) neu entwickelnde Organismus als Embryo bezeichnet, solange er sich noch im Muttertier oder in einer Eihülle oder Eischale befindet. Nach Ausbildung der inneren Organe (Organogenese) – beim Menschen ab der neunten Schwangerschaftswoche – wird der Embryo als Fetus (auch Fötus geschrieben) bezeichnet.
Das Embryo ist auch ein „Lamm“ dessen Behütung und Behirtung Jesus übernommen hat.
Es gibt eine Initiative in Europa unter dem Titel: http://www.oneofus.eu/ - geht es u.a. darum:
- Eine Änderung der EU Haushaltsordnung.
- Ein neues Bewusstsein für die Würde des Menschen in ganz Europa.
- Ein Bewusstsein unter EU Politikern, dass das Lebensrecht jedes Menschen das Anliegen vieler Wähler und Wählerinnen ist.
Konkretes Anliegen: kein EU Geld in embryonale Stammzellenforschung zu stecken. Das ist ein klassisch kirchliches, christliches, aber auch klar röm.kath. dominiertes Anliegen. Es ist gut, wenn sich die Kirchen für den Wert des Menschen von der Befruchtung bis zum Tode einsetzen. Das postuliert die Kirche. Die Definition von Mensch-Sein am Anfang und Ende des menschlichen Lebens am Ende wird medizinisch definiert und ist auch von forschungs- finanziellen und wirtschaftlichen Interessen mitgeprägt. Die röm.kath. Kirche ist hier traditionell viel dogmatischer, andere Kirchen sind viel differenzierter und stellen sich dem Dilemma. Kinderwunsch mit künstlicher Befruchtung erfüllt bringt mehr Embryonen ins Spiel als Kinder daraus werden können. Die Embryonalforschung könnte viele Menschen heilen. Wenn „wir es verbieten“ tun es andere ja trotzdem und womöglich mit viel weniger Skrupel. Letztendlich wird es zur Gewissensentscheidung. Der je eigenen Entscheidung, die mann/frau sich nicht leicht machen sollte. Informationen gibt es im Internet. Die Petition kann auch online Unterschrieben werden. http://www.oneofus.eu/ Es ist nämlich je nach Land eine Identifizierung mittels Amtlicher Ausweisnummer nötig – die hat heute womöglich nicht jede/r parat. Details können im Kirchenkaffee noch ausgetauscht werden.
Zurück zum Guten Hirten, der uns in seiner Hirtentätigkeit ein Vorbild ist, der letztlich auch über alle diejenigen hirtet, die wir nicht behüten können. Wenn christliche Ethik das Leben von der Zeugung an als MENSCH betrachtet, dann stirbt ungemein viel menschliches Leben Tag für Tag auch ohne menschliches Zutun. Eben aufgrund der Definition. Die Natur hat hier keine Skrupel. Befruchtete Eizellen die sich nicht einnisten können. Niemand hat was „böses“ getan. Es wird hierbei auch nicht „gelitten“ wie wir „Leiden“ verstehen. Ein Embryo kennt noch kein „LEID“ im medizinischen Sinne. Wir könnten Mitleid haben und dadurch leiden, aber auch da würde ich sagen, die leidensfähigen Kreaturen brauchen unser Mitleid, Mensch und Tier. Wir sollen behüten was wertvoll ist und in der Form die angemessen ist. Und wo ich es nicht kann, das Behüten, da lege ich mein Vertrauen in Jesus, den Hirten, der wahrhaft behüten kann. Amen.
Donnerstag, 24. Januar 2013
den Weg gehen mit deinem Gott...
Zum Ökumenischen Gottedienst zur Weltgebetswoche für die Einheit der Christen... (Wien 11/ Glaubenskirche - Braunhubergasse am 22.1.2013)
Komm geh’ mit mir, dann fällt es dir leichter!
Womit soll ich vor den Herrn treten,
wie mich beugen vor dem Gott in der Höhe? Soll ich mit Brandopfern vor ihn
treten, mit einjährigen Kälbern? Hat der Herr Gefallen an Tausenden von
Widdern, an zehntausend Bächen von Öl? Soll ich meinen Erstgeborenen hingeben
für meine Vergehen, die Frucht meines Leibes für meine Sünde? Es ist dir gesagt
worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes
als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit
deinem Gott.
Micha 6, 6–8
Womit soll ich vor den Herrn treten? Womit? Womit sind Sie
heute hier vor den Herrn getreten? Haben Sie genügend Opfer vorbereitet?
Diese klassische Opfertier-Geschichte, das ist ja Passè… das
ist völlig „out“ bei uns. Auch Erstgeborene, werden „so“ nicht mehr geopfert,
wie einst bei Abraham verlangt oder in Ägypten oder in Bethlehem geschehen. Obwohl es ja das
Kostbarste wäre, was ein Mensch besitzen kann… sein eigen Fleisch und Blut…
Andere opfern, das ist aber nach wie vor relativ leicht und
passiert doch auch heutzutage immer wieder. In jedem Krieg, werden Menschen
geopfert, bei jedem Verbrechen hinterbleiben „Opfer“. Egal ob in der Wirtschaft
oder in Überfällen und tätlichen Auseinandersetzungen. Aber OPFERN, etwas freiwillig hingeben, ist
leichter als Opfer sein, das passiert meist unfreiwillig. Auch eine Ehe, eine
Beziehung, erfordert vielleicht Opfer, von den Partnern und Partnerinnen. Bei
einer Scheidung gibt es oft (unschuldige) Opfer, die Kinder. Ein Lehrer hat mir
berichtet: Die Kinder in der Schule Beschimpfen sich heute mit: „Du Opfer du!“
– das gibt – zumindest mir - zu denken!
Dem alten Opfer-Kult, dem haben wir eine Absage erteilt. Es
gab und gibt für uns ein letztes, „ultimatives“ Opfer. Ein freiwilliges,
erstgeborenes Opfer, „Fleisch von unserem Fleisch und doch auch Geist von
seinem Geist!“ Jesus, der Christus!
Aber leben und handeln wir auch so, als ob es keinen religiösen
Opferbedarf mehr gäbe? – Sind wir frei von Opferzwängen? Wir jammern doch immer
wieder, dass wir dem Staat zuviel „opfern“ müssen, dass wir der „Gemeinschaft“
zuviel opfern müssen. Im Verkehr, mit den Zuwanderern, mit den Nachbarn, dass Wir
einander zuviel Zeit opfern müssen, Wir sollten
dies nicht als OPFER sehen… es ist unser Beitrag, in der Sprache unserer
wirtschaftsorientierten Zeit: es ist
unsere Investition in eine gute Gegenwart und eine bessere Zukunft…
Und auch der Prophet will keine Opfer mehr sehen, sondern
unseren Beitrag, unsere Investition in die Zukunft: Recht tun, Güte und
Treue lieben:
Dh. wir müssen uns auch an der Nase nehmen, wenn wir das
Menschen-Recht beugen, die Güte von Gutmenschen verunglimpfen und die Treue zur
Wahrheit untergraben.
Und auch gerade wir christlichen Kirchen waren in der
Vergangenheit nicht immer zimperlich mit den Geschwisterkirchen… Aber nur wenn
wir gemeinsam gehen, den Weg gemeinsam gehen, mit unserem Gott gehen, können
wir ein rechtes, und treues Zeugnis ablegen, von dem was wir im Glauben, in
unserem christlichen Glauben, empfangen haben.
Der Glaube fällt ja nicht so einfach vom Himmel wie der Schnee, der bei
entsprechenden Temperaturen überall liegen bleibt und allen klar macht: Es ist
WINTER. Der Glaube wird und wurde offenbart und muss von uns auch gepflegt und
weitergegeben werden. Sicher sind die Bibel und Texte und Filme und Kunstwerke
auch Werkzeuge dieser Glaubensverkündigung. Aber was nützt ein schöner und
guter Text, was nützen 10 Gebote, was nützt die Nächstenliebe, wenn wir nicht….
tun, was der Herr von uns erwartet!
Tun, das ist die große Herausforderung und es ist ja nicht
einfach so, dass wir einfach ein paar rituelle Handgriffe tun, und damit ist
die Sache erledigt.. – Nein, so einfach ist das nicht… Ein Glaube ohne die
Werke ? – ich möchte beides in die
Pflicht nehmen!
Es geht auch nicht darum mit ein paar Euros, das TUN zu
ersetzen. Geld kann vieles bewirken, das stimmt schon und in dem wir es einsetzen,
unser Geld, wird damit etwas getan. Somit ist auch GELDSPENDEN ein Teil des
TUNS! – Aber ein Reicher kann viel mit seinem Geld tun, aber wenn der oder die
REICHE selbst nicht auch mit tut, mitgeht, wird das Nadelöhr klein sein, durch
dass der Reiche in das Himmelreich gelangen will…
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was
gut ist
Es ist dem Menschen
nicht nur einmal gesagt worden, was gut ist, viele Propheten und Weise, viele
Lehrer und Mahner, viele Philosophen und Prediger, viele Religionen und
Kirchen, sagen dem Menschen was gut ist, und der Mensch weiß meist auch selbst recht
gut was gut ist…
Wir können diese Lehren und Regeln und Gesetze und Überlieferungen einfach wörtlich nehmen… und meinen wir hätten unsere Schuldigkeit getan… Das läuft so in vielen Religionen… und es lässt sich gut verkaufen, ist ein gutes Geschäft, dem Schuldner seine Sünden zu vergeben - gegen eine kleine Spende und den Nachlass von zeitlichen Sündenstrafen…
Wir können diese Lehren und Regeln und Gesetze und Überlieferungen einfach wörtlich nehmen… und meinen wir hätten unsere Schuldigkeit getan… Das läuft so in vielen Religionen… und es lässt sich gut verkaufen, ist ein gutes Geschäft, dem Schuldner seine Sünden zu vergeben - gegen eine kleine Spende und den Nachlass von zeitlichen Sündenstrafen…
Es hat funktioniert, Es
funktioniert... „freikaufen“ ist ein gutes Geschäft.
Ist das das was der Herr
von uns erwartet?
Nein, ist es nicht… So einfach ist es nicht! -
Es ist schwierig immer
wieder neu zu überlegen was der Herr von mir erwartet. Nicht immer erkenne ich es, nicht immer
schaffe ich es, - aber der Herr sagt auch „Es ist ok, wenn du dich nur immer
wieder ehrlich bemühst…!“
Komm geh’ mit mir, dann fällt es dir leichter!
und was der Herr von dir erwartet:
Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg
gehen mit deinem Gott.
So lasst uns den Weg in Ehrfurcht gehen mit unserem Gott ..
gemeinsam und gemeinsam ein Bekenntnis beten, welches in all der Vielfalt der Welt unseren Glauben zu
bezeugen sucht, und das erst durch unser getan’es Zeugnis lebendig werden wird!
Amen.
PS: Dazu gab es als "giveaways" kleine runde Kartonscheiben orange/weiss aus denen Füsse ausgestanzt waren, die aber wieder farbverkehrt eingesetzt wurden somit hatte die weisse Fläche orange Füsse und die Orange Fläche weisse Füsse... Zur Erinnerung , zum Nachdenken und zur Begleitung... einige Füsse machten sich auch alsbald auf die Füsse...
Montag, 19. November 2012
Zum Thema Krankensalbung....
Eine Dialogpredigt zwischen Wolfgang (W:) Bidner und Martha (M:) Kremshuber
Predigt:
W:Wir haben heute spezielle Texte ausgewählt für den speziellen Anlass:
Bevor das Kirchenjahr zu Ende geht wollen wir uns in unserem
Alltag auf das besinnen was nicht immer so klaglos funktioniert.
Unser Körper ist keine Maschine die nur immer gut gewartet und
geölt sein muß. Wir sind keine Computer die nur immer
„virenfrei“ gehalten werden müssen… Was wir jeder Maschine
gewähren, Wartung, was wir jedem Computer
spendieren: „Virenschutz“ – wir wollen dies für uns auch selbst
bereitstellen. Ein Sakrament, ein heiliges Zeichen des
Beistandes durch Gott.
M: Krankensalbung als Beistand. Aber bekomm ich diesen Beistand
Einfach so, oder muss ich auch etwas tun dafür? Um eine guten Virenschutz beim
Computer zu haben, muss ich einen aussuchen und diesen installieren. Was muss
beziehungsweise muss ich etwas tun, um den Beistand von Jesus zu bekommen?
In den Erzählungen heute haben fast immer die Menschen Jesus um
Hilfe gebeten. Das heißt, sie haben zugegeben, krank zu sein, dass
etwas nicht in Ordnung ist und dass sie Hilfe brauchen. Vielleicht ist ja der erste Schritt zur Heilung das eingestehen vor sich selbst und vor Anderen, dass ich krank bin und mir jetzt nicht selber helfen kann. Das Eingeständnis, ich bin auf die Hilfe von jemand anderen angewiesen.
W: Ja da mag was dran sein aber wir hatte da heute euch eine
Erkrankung wo wir das nicht gehört haben...
M: Ah der Teil mit der Schwiegermutter von Petrus, die krank im Bett
gelegen ist? Jesus, sah dass sie krank war und hat ihr geholfen. Er
hat ihr geholfen, ohne dass sie vorher um Hilfe gebeten hat. Oder
hat er ihr nur geholfen, weil er etwas von ihr wollte? Hat er ihr
geholfen, damit sie kochen für ihn und seien Freunde kann? Dass wäre
dann eine sehr eigennützige Hilfe....
W: Ah, da kommt die biblische Martha durch mit ihrer Geschichte...
Apropos Geschichte: unsere heutige 2. Lesung - wo ist da die Pointe?
Zwei kranke Kinder - werden wieder gesund - na und?
M. Ja, zwei kranke Kinder die gesund werden.. Aber man merkt deutlich
an dieser Geschichte, wie wichtig und wie wohltuend es ist, wenn ich
umsorgt und gepflegt werde, wenn sich jemand um mich kümmert.
Eigentlich das ,was Jesus auch tut. Sich um die Leute kümmern, ihnen
das geben, was sie brauchen. , die Menschen in ihrer Bedürftigkeit
sehen und ihnen dann das geben was sie brauchen.
Apropos Schwiegermutter von Petrus. vielleicht ist es ja so,
normalerweise ist es wichtig, dass ich sage, was mir fehlt. Aber wenn
ich nur noch krank im Bett liege und nur noch arm bin, vielleicht ist
es dann noch wichtiger, das mir einfach jemand hilft, ohne das ich
etwas sagen muss. Vielleicht brauch ich dann ja zuerst ein gesehen und
umsorgt werden und dann kann ich mir erst mir und anderen sagen, dass
ich Hilfe brauche, dass es mir schlecht geht, dass ich krank bin. Aber
wie weiß ich, wann es wichtig ist, dass der Kranke etwas sagt und wann
es wichtig ist, dass man einfach hilft, auch wenn der Andere nicht zugeben kann, dass er Hilfe braucht?
W. Ja da hast du recht... es ist nicht immer einfach... die wahre
Hilfsbedürftigkeit der Menschen zu erkennen.
Manche Menschen wollen sich nicht berühren lassen - manche Menschen
wollen nicht in Gemeinschaft beten… manche Menschen wollen nicht in
Gemeinschaft investieren...
Unsere Gesellschaft investiert in Fonds, Aktien,
Gesundheitsvorsorgeprogramme...
Investitionen sind immer ein Risiko... Finanzblasen, Immobilienblasen...
Worin investieren wir wenn wir eine Krankensalbung machen?
M. Geht’s den Menschen gut, geht’s der Gesellschaft gut. Anders ausgedrückt, unsere heutige Zeit wird von Krisen durchgeschüttelt, siehe Finanzkrise, viele sehen sehr pessimistisch in die Zukunft. Aber die Krisen sind auch deshalb so massiv, weil wir verlernt haben, füreinander da zu sein, einander in unserer Bedürftigkeit zu sehen und dann bereit sein zu helfen. Heutzutage muss jeder gesund und stark, erfolgreich sein und möglichst großes Ansehen haben. Kranke, Bedürftige, Arme, haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Lange krank zu sein heißt oft, nichts mehr zu zählen in unserer Gesellschaft. Mit der Krankensalbung heute setzen wir ein anderes Zeichen. Jeder , jede ist wichtig, gerade auch, wenn Du krank und bedürftig bist. Wir zeigen, wie wichtig es ist, jeden zu helfen, solidarisch zu sein, Rücksicht zu nehmen auf die Kranken und Bedürftigen.
Wir setzen einen Gegenpol zu unserer heutigen Gesellschaft. Wenn wieder mehr danach leben, den Anderen zu helfen, Beistand zu leisten, für die ganze Gemeinschaft, den Staat,, die Staaten dazu sein,, etc., dazu sein, dann wenn das wirklich wieder viele machen, sind solche Krisen, wie wir sie heutzutage erleben, nicht mehr oder zumindest in diesem verheerenden Ausmaß nicht mehr möglich. Davon bin ich ganz fest überzeugt.
Und außerdem: Jeder einzelne, der heute die Krankensalbung bekommt, investiert in seine eigene Zukunft, seien eigene Gesundheit, sorgt für seien Vorsorge, weil er s/sie sich etwas Gutes könnt. Jeder, der die Krankensalbung empfängt, bekommt einen Beistand, eine Hilfe. Beistand und Hilfe, wie schon der Namen sagt, helfen mir einfach in meinem Leben, sind also eine Investition für mein ganz persönliches gutes Leben.
W. Dann wollen wir mal zur Tat schreiten und nicht nur über die gute Tat reden:
Amen
Freitag, 9. November 2012
zu Psalm 23: Stock und Stab .... Zuversicht
Liebe Gläubige
Dein Stock und Dein Stab geben mir Zuversicht...
Wo brauchen wir einen Stock, einen Stab?
Hirten verwendeten und verwenden solche Stäbe noch.- Als nützliche Hilfsmittel zum Überwinden von Hindernissen, Gräben, Mauern, Zäune;
Als Verteidigungsmittel gegen wilde Tiere, zum Aufstützen und Festhalten...
Brauchen wir sowas heute noch, wo es doch Autos, Lifte, Rolltreppen gibt. Pistolen und andere Waffen.
Ich möchte mit Ihnen diese Bild vom Stock & Stab thematisieren...
Ich meine Religion und Glaube, das sind Stock und Stab, die uns Zuversicht geben.
Und selbst wenn wir und unsere Gesellschaft meinen, diese Stöcke und Stäbe brauchen wir doch nicht mehr... weil... wir haben ja .. Autos, Lifte, Rolltreppen, Pistolen und andere Waffen.
Ist es wahr, dass wir Glaube und Religion nicht mehr benötigen? Tun wir uns da wirklich was gutes, wenn wir ohne Stock und Stab unterwegs sind?
Ich war heuer im Sommer wandern – in Kärnten, meiner Heimat...
Ist doch schön: in die Berg bin i gern, ich bin ja auch noch – relativ jung... –Gehe wie eine Gams über Stock und Stein...bergauf... aber.. bergauf das ist ja nicht das Problem... die Höhen des Lebens erreichen wir auch ohne Stock und Stab leicht... wenn es uns gut geht brauchen wir ja Stock und Stab nicht...
Aber das Abwärtsgegehen... wenn wir auf den Berg steigen.... müssen wir ja wieder hinunter ins Tal, in die Niederung. Das geht mächtig in die Knie! – Aua..
Da ist es schon gut, Stock und Stab dabeizuhaben... der hilft auch schon beim Aufstieg...
Da gibt es schon ganz tolle und moderne Wanderstecken – Anpassungsfähige, flexible, menschenfreundliche Geräte. Kosten auch was ... auch die Kirchen kosten einen Beitrag, aber dafür kann ein Pfarrer, eine Geistliche kommen und Sakramente spenden, Beistand anbieten und Sie können Beten. Gemeinschaft und Rückhalt finden in einem Glauben... Und je besser mann oder frau mit dem Stecken umgehen, desto bessere Dienste kann der Stab einem leisten...
Dieser Stock ist wohl etwas antiquiert, er ist klassisch könnte man sagen. So ungefähr könnte Mose den Stab ausgestreckt haben über das Sprichwörtliche ROTE MEER... Sie kennen wahrscheinlich den Filmklassiker mit Charlton Heston ?!
Religion als Krücke... als Stab und Stock... der hilft... Frau Weyermeier, die sonst immer mit mir hier war, die muss ich heute leider entschuldigen... Stock und Stab hat sie momentan – zwei Krücken, nach der Hüft-OP, aber sie ist doch noch nicht ganz so auf den Beinen wie vorher... aber sie denkt an uns und wir an sie und so sind wir mit Stock und Stab mit Krücken und Rollstuhl verbunden ...
Und ich möchte Ihnen auch diese kleinen Stöcke und Stäbe mitgeben als Symbole, als kleine Sakramente, als Zeichen dafür, dass unser >Glaube< und unsere Religion uns stützen können, wenn wir sie ergreifen und benutzen und nicht daheim im Eck stehen lassen. Wenn ich auf den Höhen und Tiefen des Lebens unterwegs bin, muss ich die Stecken schon mitnehmen, sonst geht die Wanderung doch auf die Knie, und ich nehme schaden...
Dein Stock und Dein Stab geben mir Zuversicht...
Also nehmen Sie den Stab, den Stecken mit...
Greifen Sie im Gebet und Gottesdienst immer wieder zum Stab, um die Hürden des Alltags zu meistern...
Vielleicht gibt es einen Blumentopf oder eine andere passenden Stelle, wo Sie den Stab als Erinnerung hinstellen können und greifen Sie in Gedanken nach dem Stock und den Stab der Zuversicht im Glauben und der Hoffnung auf das Licht, selbst wenn es ein trüber, winterlicher Herbst ist – rund um uns...
Dein Stock und Dein Stab geben mir Zuversicht...
Amen
Eine ganz ANDERE Gemeinde, BusinessObjects & SAP
Ein einem ganz anderen Kontext als sonst hielt ich diese "Predigt"...
sozusagen in der "Arbeit" - um uns im Umgang mit den Computern etwas nachdenklicher zu machen..
- Vikar Wolfgang Bidner hier als Organisator des Bo-Stammtisches und stellvertr. Sprecher des DSAG AK BI/CPM
Bo-Stammtisch 7.11.2012
Liebe DSAG- und BO-Stammtischgemeinde...
Einige unter Ihnen werden es schon mitbekommen haben, dass ich in meinem 2nd life –ehrenamtlich als Priester in der altkatholischen Kirche tätig bin – röm.kath. seits wäre das nicht ohne gewisse Einschränkungen möglich ;-)
Von daher ist der Gedanke und die Praxis naheliegend ihnen meine Gedanken als eine gute alte Sonntagspredigt zu Gehör zubringen... is da xunder Sonntagsschlaf inkludiert?
Ich werde mich bemühen das ganz kurz und würzig über die Bühne zu bringen.
Aber es wird nicht sehr spirituell werden. Eine rein spirituelle Betrachtung des BI-Themas kann z.B. im Internet gefunden werden:
Bruce Lee on Business Intelligence Der Weg des JEET KUNE DO... (http://www.raindropsolutions.com/2012/09/bruce-lee-on-business-intelligence/)
Mein Thema heute provokanter: Das Thema: Wi(e)der die Versklavung des Menschen durch die Maschine, unter besonderer Berücksichtigung der IT und im Speziellen von SAP-BI-BO.
Ich mache zuerst mal einen pauschalen Rundumschlag. Meine These: klassisch konservativ: FRÜHER WAR ALLES BESSER. Mit wie wenig Ram und HD-Speicher bin ich früher ausgekommen und konnte flüssig arbeiten und sogar surfen – mit einem Modem Seinerzeit – und mittlerweile - mit all dem High-Speed; Extra-Ram und großen schnellen HD... fange ich wieder an zu warten. Auf Outlook, auf Webseiten – SAP ist da ein Klassiker – da tut sich natürlich auch so viel, dass es Wartezeit bedeutet.... Schlimmer im MS-Officebereich: Word , detto– stürzt sogar immer wieder ab...- aber es geht weniger verloren... vor dem Autosave war das mitunter echt ein Drama...
Früher war alles besser? – es war zumindest EFFIZIENT– ich hatte alles was ich brauchte um eine Diplomarbeit zu schreiben – vor 20 Jahren – was bringt Office 2007 ff mehr? – außer: „Himmel. – A &... Zwirn... „ wo finde ich das Feature nur jetzt wieder? Ich fange an zu SUCHEN... suchen suchen...
Ist das technischer Fortschritt? Ist das Fortschritt in der IT? - 20 Jahre Toolerfahrung sind mit einer NEUEN Version fast nix mehr wert? – eine dramatische Inflation – und ehrlich gesagt – wenn ich schon umlernen muß, dann nehme ich eine Gratisversion.
Warum lassen wir uns das gefallen? Ich bin die letzten Monate aufmerksam durch die Welt gegangen und habe auch von nicht IT-lern immer wieder kritische Bemerkungen zur aktuellen IT-Situation und zu den berüchtigten PCs gehört, mit denen wir ja alle tagtäglich arbeiten. Ob IT-Afine Eltern mit einem Tschippl an Kindern daheim – da brauchst einen Firewalladmin , oder z:B. Jorgos Canacakis, der „Trauer-Arbeits“-Papst in meiner ehrenamtlichen Seelsorge-Branche – er hat die PC-Probleme für die Überarbeitung seines Buch-Klassikers auch in seinem Vorwort angemerkt... Dass der PC nicht spurt...
Warum lassen wir uns das gefallen? Ich bin die letzten Monate aufmerksam durch die Welt gegangen und habe auch von nicht IT-lern immer wieder kritische Bemerkungen zur aktuellen IT-Situation und zu den berüchtigten PCs gehört, mit denen wir ja alle tagtäglich arbeiten. Ob IT-Afine Eltern mit einem Tschippl an Kindern daheim – da brauchst einen Firewalladmin , oder z:B. Jorgos Canacakis, der „Trauer-Arbeits“-Papst in meiner ehrenamtlichen Seelsorge-Branche – er hat die PC-Probleme für die Überarbeitung seines Buch-Klassikers auch in seinem Vorwort angemerkt... Dass der PC nicht spurt...
Quo vadis IT? Quo vadis PC! – Ich erwarte mir mehr Usability und weniger Frust und erst recht keine Versklavung! – Echt! Und da ist SAP nur ein aktueller, mein aktueller Anteil... an der globalen... Menschenschinderei!
Die Smartphones und Tablets kommen da mitunter einfach userfreundlicher daher... kleine Apps... etc.. ist das ein Geheimnis ihres Erfolges !?
- Unlängst sah ich wieder einen Kino-Klassiker aus meiner Jugend... Tschitti Tschitti Bäng Bäng...
Sie kennen die Story von dem fliegenden, schwimmenden Superauto ... und dem melodiösen Klang den es verbreitet... Tschitti ..... Zitat: Am Klang erkennt man die Qualität der Maschine...
Hm hören wir uns mal SAP an:
Langezeit hielt ich SAP für Stumm, ganz zu schweigen, dass es mich natürlich nie –er-hört hat! Aber dann habe ich gemerkt es hat eine Stimme: z.B. mein heißgeliebtes – man bemerkt die sarkrastische Überhöhung – CATS...Die SAP Zeiterfassung - es spricht zu mir!:
Slurp – tschingl.. bing.. pfrt brt boung. klang..
Wenn die Tschitti-Tschitti Theorie recht hat, dann ist die SAP Meldoei recht ...
Eigentlich wollte ich noch über Leo Apotheker reden aber ich zitiere lieber einen Tweet von Xeradox
Ich möchte das mal so stehen lassen. Leo A. ist SAP-Geschichte... Mein Hoffnungsschimmer: Hasso!
Hasso Plattner ist ein überzeugter „Prediger“, im guten Sinne, ich liebe ihn – jetzt ohne Sarkasmus... seine Online Vorträge zu seiner HANA – göttlich, nicht ohne Seitenhiebe auf die eigenen vergangenen Fehl-Entscheidungen... in der SAP Geschichte.. Schaun Sie sich das an – auf Open HPI – dem Hasso Plattner Institut.
Es gibt halt SOLCHE und SOLCHE Charaktere ... auch im BIG Business...
Seinerzeit – konservativ wie ich hier bin – in der guten alten BO-Zeit als Bernard Liautaud noch CEO von BOBJ war... stand auf den BO Visitkarten noch eine Vision drauf: LCT 2IP
L stands for leadership. Führungsanspruch
C is for customer-focused. Kundenorientierung
T is for transnational identity. Übernational
2I stands for innovation and integrity Innovation und Integrität
P stands for passion. Passion - Leidenschaft
Das gute alte DESKI-TOOL – das SAP-lern ja gar nix (mehr) sagt - hatte das alles in seinem Blut, gleichsam in seinem Code... und in den Anwendungsmöglichkeiten für die User. Userfriedly – drag & drop von Beginn...
meist recht stabil... Reporting auf BW war sogar möglich... – zumindest „Zeit- oder Versionsweise“ ...
meist recht stabil... Reporting auf BW war sogar möglich... – zumindest „Zeit- oder Versionsweise“ ...
Benutzerfreundlichkeit, intuitive Handhabung, das waren und sind meines Erachtens wichtige Prinzipien in der Software... das ist der Mehr-Wert den BOBJ in die SAP Welt einbringen könnte...
Mittlerweile, nach einem Jahr BI40 haben sich auch in diversen BLOGs und Foren Stimmen gefunden, die die momentanen Versäumnisse von BI40 klar einmahnen... auch der vermeintliche Nutzen der Office 2007ff kompatiblen Oberfläche wo die Icons hinter Klassenribbons versteckt werden um sich immer wieder neu entdecken zu lassen ist hier wieder zu hinter- fragen: Wo ist das Feature nur schon wieder versteckt?
So heißt es bei Raphael Branger- einem engagierten Schweizer Kollegen:
BI40 reift wie die Bananen – beim Kunden...
BI40 reift wie die Bananen – beim Kunden...
Aber es reift wirklich.. Da sehe ich auch echt Licht am Ende des beta-Entwicklungs Tunnels ... für den Kunden zumindest... für mich als Report-Entwickler sehe ich aber auch Entwicklerunfreundlichkeit.. viel mehr Klicks als vorher... – ich habe ja den Vergleich... ...und wenn ich Spaltenbreiten nicht über das Menü einstellen kann, weil das Menü mich da völlig ignoriert – komme ich mit drag und drop auch hin...hin – ist da das Stichlwort hin wird aber dabei die Sehnenscheide... wenn extensives Drag und Drop – wie in der Entwicklerrealität nicht unüblich - über eine Virtuelle Maschine zum Kunden auf einen Terminalserver der wiederum dann auf den eigentlichen Entwicklungsserver verbindet... ich durfte einen an Sehnenscheidenentzündung laborierenden Kollegen aus Deutschland heuer 3 Tage vertreten – was glauben Sie, was ich ihm nachfühlen konnte... – AUA! – ah heißt ja jetzt operated by Tyrolian – oder?
Daher mein Slogan: Wi(e)der die Versklavung des Menschen durch die Software! Wider mit einem kurzen i! Nicht schon wieder die übliche Versklavung... Da geht etwas in die falsche Richtung, da tut sich nix für den user ;„PRO“ user!
User aller Software vereinigt euch! Müßte ich hier Klassen-Kämpferisch sagen...
Seitdem ich mit diesem Thema „gleichsam Schwanger“ gehe habe ich ähnliches auch von anderen Kollegen – nicht SAP... und anderen Software-Usern gehört. Es ist also nicht nur spezifisch SAP. Andere kochen auch nur mit Wasser, Java oder C++; und kochen gerne mal indisch... oder indianisch... oder sonst wie outgesourct exotisch...
Aber das Thema passt natürlich hierhin und ich bin ein Visionär und VERTRAUENS – und GLAUBENSWILLIG: Warum sollte SAP nicht den Anfang einer wirklich besseren PC/IT-Zukunft machen? -
Aber das Thema passt natürlich hierhin und ich bin ein Visionär und VERTRAUENS – und GLAUBENSWILLIG: Warum sollte SAP nicht den Anfang einer wirklich besseren PC/IT-Zukunft machen? -
Hasso Plattner wäre eine Persönlichkeit im Business die vielleicht aus Prinzip ein paar Dinge besser machen möchte – nicht um mehr Profit rauszuschlagen sondern um es per se BESSER zu machen. GUT zu machen...
Bei seiner Hana muss alles subsecond sein, von der Antwortzeit. Ab 3 Sekunden ist das nicht mehr sein HANA-Konzept... Der Mann hat eine Vision, eine Berufung. – Ich glaube ihm...
Da finde ich wieder zurück zu meinem 2nd Life – Dinge gut- machen, oder zumindest gut nennen..... das heißt bei mir in der Fachsprache: benedicere ...SEGNEN...
Eigentlich müsste ich Software-Segnungen anbieten, da sehe ich für die User und die Entwickler / und Hersteller großen Bedarf....
Ökumenisch natürlich – wir sind schließlich alle im WEB miteinander verbunden wir leiden letztlich alle darunter, wenn wir Menschen uns nicht ernstgenommen fühlen, von der Software, als Kunden, Entwickler, User..
- kunst-pause -
Wissen Sie was das Menschliche an Computern ist?
Ihre Gewissenlosigkeit!
Kein Erbarmen kennt das DING, kein Bitten und Betteln... hilft..
Plug and pray... war mal ein beliebtes Schlagwort.. –
Plug and pray... war mal ein beliebtes Schlagwort.. –
Würde ich mit diesem Gedanken nun aufhören, würde ich mit Bitterkeit ENDEN... Gewissenlosigkeit... das ist doch keine Frohe Botschaft!
Aber es gibt auch Hoffnung: Nicht nur Hasso Plattner – God bless him!
Es gibt Hoffnung: Auch in SAP BI40 – es gibt Verbesserungen und Bemühungen und Initiativen und aktuellere Patches... – Wie heißt es bei Klassik Radio gebetsmühlenartig: Alles wird gut!- Wenn das nicht reicht noch ein SAP-ler Zitat zum Schluß:
Senior Vice President and General Manager, SAP Analytics
hat heuer in Orlando bei der ASUG Konferenz – die noch ca 60 % reine BO User besuchen, sinngemäß gesagt: „Call me - Rufen Sie mich an, wenn sie in BI4 Probleme haben, ich habe ein super motiviertes Swat team! „
In diesem Sinne... bitte ich um reichen Segen! Alles wird gut! Tragen wir nur das Unsere dazu bei!
Auch wenn es schwer ist, in einem DSAG-Webi-Feedbackprozess war ich als Consulter z.B. unerwünscht... es bleibt wiedermal alles an den Kunden hängen... Also liebe Kunden:
Tragen Sie nur das Ihrige dazu bei! Nutzen Sie CEI, ihr Feedback, etc.. .um sich einzubringen...
Ich sehe uns da als Team:
Tragen wir alle nur auch das Unsere dazu bei!
Amen!
Montag, 29. Oktober 2012
Predigt 29. So i. JK LJ B: Bei Euch aber soll es nicht so sein…
Predigt 29. So i. JK
Bei Euch aber soll es nicht so sein…
Wir wissen es, wenn wir diesen Satz hören… Wir
wissen es… was alles nicht so läuft wie es besser laufen sollte…
Die Frage wie es laufen sollte ist schwerer zu
beantworten.
Also bleibe ich bei der Feststellung: Bei Euch
aber soll es nicht so sein…
Was soll nicht sein?
In Kirchen, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft,
Familie, …
(liturgischer Pomp; Päpstliche Machtfülle,
Titelsucht; Korruption; Bestechlichkeit;
Schönheitswahn, Gewinnmaximierung; Streit um die Kinder…)
Gehen wir zurück zu den Texten, die ja die
Basis für die heutige Verkündigung und Auslegung, „Predigt“ sein sollen.
Der Gottesknecht im Propheten Jesaja … eine
thematisch- theologische Besonderheit im Alten Testament… die in den Parallelen
zu Jesus erst so voll zur Geltung kommt…
„Mein Knecht, der gerechte, macht die vielen
gerecht.“
Der Gerechte, er lädt Schuld auf sich… - Er ist kein Rechthaber!
Der Gerechte, er lädt Schuld auf sich… - Er ist kein Rechthaber!
Kontrastprogramm dazu im Neuen Testament: Der
hochtheologische Hebräerbrief: „Laßt uns also voll Zuversicht hingehen zum
Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur
rechten Zeit.“ Schon etwas schwülstig –
oder?
Und welche Hilfe würden wir uns aus diesem
Text denn erwarten?
Hilfe bei Geldsorgen? Bitte ein Lottogewinn –
menschlich verständlich, aber ist das theologisch gemeint?
Hilfe in Krankheit und Not? Menschlich
verständlich, aber ist das theologisch gemeint?
-
ist es so einfach? Wer glaubt ist
wirtschaftlich begnadet und sein Lebtag gesund?
-
Es gibt durchaus christliche
Glaubensrichtungen die sich dies immer noch erwarten… und das gegen Jesu
Predigt… Die Letzten werden die Ersten sein.. oder Das Kamel das eher durch das Nadelöhr geht
als ein Reicher oder der Gelähmte, der nicht aufgrund einer Sünde seiner selbst
oder weil ja schon als Kind gelähmt geboren, seiner Eltern oder Vorfahren…
-
Theologisch lehnt Jesus dieses
Erfolgschristentum ab. Das mag eine Erfolgskirche sein, aber keine
jesuanisch-christliche!
Kommen wir zum Evangelium, nach Markus, dem frühesten
evangelischen Zeugnis, dem ältesten, dem Ursprung am nächsten…
„Bei Euch aber soll es nicht so sein…“ reicht
dieser Satz nicht aus?
Wir spüren und sehen es in den Medien, in
unserer Gesellschaft, in der Arbeit, tagtäglich.
Macht, Geld, Einfluss, Glanz und Glitter,
Eitelkeit und Ruhm.
Korruption,
Postenschacher, Bestechung, Privilegien…
„Ihr wisst, dass die, die als Herrscher
gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen
missbrauchen.“
Bei Euch aber soll es nicht so sein!...
Amen!
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