Freitag, 21. Februar 2014

Heute Lesen wir Euch die Leviten!


Heute Lesen wir Euch die Leviten!
 

Dieses Sprichwort ist bekannt. – Was verstehen wir darunter? ...

Die Bibel – wieder mal Wörtlich oder ernst?

Auch mit „Auge um Auge“  können wir was anfangen! -  Was ist hier der Hintergrund? ...

Wörtlich genommen würde sich heute hier in der Kirche nichts abspielen. Ich wage zu behaupten wir wären dann alle längst „vertilgt“, „ausgerottet“ etc.

Ah, einige dieser Regeln sind auch im 21. Jahrhundert und länger gültig. Inzest hat einfach recht drastisch negative Konsequenzen für den Nachwuchst. Ob das jemanden ein Gräuel ist oder nicht. Es hat Konsequenzen. Verzehr von Aas, also irgendwie zutodegekommenem Tier-fleisch – auch dies hat für uns Menschen gesundheitliche Konsequenzen. Daher gibt es Regeln. Regeln die wir auch heutzutage für vernünftig erachten.

Dafür essen wir heute Blutwurst, tragen Mischgewebe, können uns einige andere „Schweinereien“ erlauben und scheuen uns nicht in der Genetik tun und lassen zu wollen was der Wirtschaft förderlich ist. Ah, da ist doch noch was wo die „biblischen“ Bedenken nach wie vor bestehen.

Die Menschen damals haben sich auf diese Regeln verständigt um zu Überleben und das Erbe in ihrer Religion und Kultur bewahrt.

Wir handeln heutzutage ähnlich. Was uns Verstand und Einsicht gebieten, versuchen wir in Regeln zu fassen. Wir sind auch verwirrt wenn es um Bereiche geht wo wir uns nicht auskennen. Gentechnik: Sollen wir Mensch und Tier genetisch vermischen um klügere Arbeitstiere zu erhalten? Die Idee ist doch super. Küche die sich selber Melken, Schafe die sich selber scheren. Doch wir wissen auch, dass nicht alles was wirtschaftlich von Interesse ist, dem Menschen gut tut.  Wir wissen auch, dass nicht alles was technisch möglich ist, gut ist. Und was ist gut? Das ist auch Definitionssache. Es gibt Leute, Strömungen, welche mit  der Tatsache, dass alles in Relation zueinander steht, nicht gut umgehen können. „Der Relativismus“ der heutigen Zeit sei eine Gefahr! – Ich, meine persönliche Meinung, aber sage euch er ist eine Herausforderung der wir uns stellen müssen. Denn die Dinge sind einfach miteinander verwoben. Mein Handeln beeinflusst die Geschicke der Welt. Meine Stimme in der Demokratie wählt aus verschiedenen Möglichkeiten. Meine Rede führt zum Guten oder zum Schlechten.

Die Idee REGELN für Hygiene, Zusammenleben, Gesundheit und Stärkung der eigenen Familie des eigenen Stammes, der eigenen Volksgruppe mit religiösem Eifer und religiöser Überzeugung und Praxis zu verknüpfen ist eine alte und – aus Sicht des Zweckes – eine erfolgreiche. Das Judentum hat überlebt. Das kleine Volk aus 12 Stämmen. Und im Exil, in dem diese Leviten-Gebote verschriftet wurden, und der Autorität des Mose unterstellt wurden, waren sie überlebenswichtig für das Volk und die Kultur.

Die überlieferten Regeln WÖRTLICH genommen ... und wären wir am Ende; und immer noch werden gerne solche Worte zitiert um andere zu unterdrücken. In welchem Geist geschieht dies? Im Geiste der Liebe? „Im Namen Gottes“. – Ach Gott, was in deinem Namen nicht schon alles Verbrochen wurde. „Gott will es!“ Ja  - das was wir Christen als Gott bezeichnen „will“ den Tod, denn er ist Teil des Lebens. Ohne Tod, kein Leben! Aber dieses WILL ist ja kein persönliches: Ich will deinen Tod. Ich postuliere, dass Gott will, dass wir Leben so gut es die relativen Umstände erlauben. In Verantwortung und mit Verstand. In diesem Sinne wage ich von Gottes Willen zu sprechen. Ich kann nicht sagen: Gott will dass du leidest, dass du stirbst weil du einen Fehler begangen hast. Das kann ich nicht.-Es gibt andere Menschen, denen fällt dies leicht. Aus einer religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung heraus, aus einer Emotion heraus: Rache, Hass! 

Da kann ich aber nicht mit. Gegen dieses Miss-Verständnis – so denke ich – ist auch das Beispiel Jesu zu sehen und zu verkünden. Mit der Gottesidee lässt sich der Tod der „Ungläubigen“ so gut rechtfertigen. Mit dem Beispiel Jesu geht das nicht mehr. Das Gebot der Nächstenliebe – wie sich selbst -  wird mit Jesus richtig gewichtet. Er gibt sich selbst hin – nicht aus politischem Kalkül, nicht um von „Jungfrauen“ im Paradies erwartet zu werden, nicht aus religiösem Wahn.

Jesus zeigt uns wie wir Leben sollen – umgeben von Zwängen und Regeln, von Gegebenheiten und Gefahren. Frei, ohne Furcht, im Vertrauen auf einen Gott, der umfängt und das Leben ermöglicht – es aber nicht urteilend zu Tode bringt. In einer Gemeinschaft der „Heiligen“.

Geheiligt sind nicht nur die Auserwählten, nicht die 144Tausend, nicht die 12 Apostel, nicht die Männer, nicht die Radfahrer.  Geheiligt sind wir als Teil der Schöpfung, mit Verantwortung für diesen Garten Eden, aus dem wir uns da und dort mehr selbst vertreiben als es Gott tut. Geheiligt ist der oder diejenige die bereit ist nach der Wahrheit zu suchen in der Gemeinschaft die auch auf diesem Wege ist. In diesem Sinne sind wir auf dem Wege.

 

Wie heißt es heute im Evangelium?

48Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.

Streben wir also nach Vollkommenheit! Bemühen wir uns!

Amen

Freitag, 14. Februar 2014

Was hätte Jesus getan?


Liebe Gläubige, Predigt aus unserer

 GESCHÄFTSORDNUNG

FÜR DIE

GEMEINDEVERSAMMLUNG  2012

 

§ 10

Der Gemeindevorstand hat mindestens einen Monat vor der beabsichtigen Gemeindeversammlung, in einer ordentlichen Sitzung des Gemeindevorstandes, den Zeitpunkt, den Ort und die Tagesordnung der Gemeindeversammlung und eine diesbezügliche Einladung zu beschließen.

 

§ 12

Eine Gleichschrift der Einladung ist der Kirchenleitung durch den Vorsitzenden spätestens drei Tage nach der gemäß § 10 dieser Geschäftsordnung stattge-fundenen Vorstandssitzung zu übermitteln.

 

§ 13

Die gemäß § 10 dieser Geschäftsordnung beschlossene Einladung ist vom Vorsitzenden, dem zuständigen leitenden Geistlichen und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

 

§ 59

Die Protokolle sind vom Vorsitzenden des Gemeindevorstandes, vom leitenden Seelsorger und vom Schriftführer zu unterfertigen sowie von den drei Protokollprüfern zu beglaubigen.

 

 

Liebe GottesdienstbesucherInnen, wenn es in einer Kirche schon so§§-reiterisch zugeht, wie soll man sich dann nicht wundern, dass es im Rest der Welt noch schlimmer ist. Seitenlange AGBs – Kleingedrucktes noch und nöcher.

Ich muss zugeben, in der Firma letztens auch 3 Unterschriften hergegeben zu haben.

 

Fotoerlaubnis für Firmenveranstaltungen – damit die Firma rechtlich abgesichert ist –

Securityrichtlinien – hier wird nicht mal mehr deutsch gesprochen – dabei hätte ich das Email, welches mir diese Richtlinie näher gebracht hat laut der >Richtlinie< eigentlich gar nicht lesen sollen. Der Titel – Bitte unterschreiben und zurückschicken – ist eigentlich ein Fall für den Spam-Filter; und extrem „verdächtig“ und dem Administrator zu melden.

 

Liebe Gläubige, wo kommen wir heute in unserer Welt noch hin mit all den Gesetzen und Regeln – wo wir doch meinen frei zu sein?

 

Es bleibt uns bei aller Verwirrung und Verworrenheit wohl nur ein Kriterium: Geschieht es aus Liebe oder nicht?

-       Für mich drückt Jesus es so aus: Ja, oder Nein?

Das Verstecken wollen hinter §§ und komplizierten Regelungen ist nicht im Sinne der Liebe, ist nicht redlich, ist nicht GUT.  Im Gegenteil,- ich zitiere: „ alles andere stammt vom Bösen“.

Viele Religionen, viele Staaten, viele Menschen tendieren dazu Regeln und Gesetze lieber wörtlich zu befolgen anstatt über die Folgen des Handelns oder Nichthandelns nachzudenken.

Was hätte Jesus getan?

Diese Frage stelle ich mir immer öfter! Denn – Kernpunkt des Christentums ist ja nicht eine Sammlung von alten jüdischen Traditionen und Gesetzen und das war es! – Sondern Christentum bedeutet, dass diese alten Traditionen, Texte und Überlieferungen  be Deutung gefunden haben in einem gewissen Jesus von Nazareth, der unbeirrbar daran glaubte, dass diese Gesetze und Regel und Überlieferungen einen wahren und guten und fürsorglichen Kern für die Menschen beinhalten. Dieser Jesus, den wir als den Christus, den Gesalbten, bekennen, dieser Jesus stellt auch die Prioritäten klar. „Der Sabbat ist für den Menschen da und nicht umgekehrt.“  Die Ruhe, die der Schabbat verspricht, ist also nicht Selbstzweck, sondern „Heilsraum“ für uns.

Was hätte Jesus getan?

All die traditionellen Regeln zur Zeit Jesu – in Jesus haben wir einen Interpreten dafür erhalten. Jesus hat die Regeln nicht abgeschafft, er hat deren volle – aber eben auch  inhaltliche und nicht einfach wörtliche Erfüllung gefordert. Warum hat Jesus gegen die Scheidungspraktik gewettert? – Weil Männer damit Frauen einfach auf die Straße setzen konnten. Und dabei völlig im Recht waren. Rein rechtlich gesehen. Aber eben nicht im Wesen des Gebots von Liebe und auch nicht im Wesen von mit einem anderen Menschen verbunden sein. Wenn Ehe nur ein Vertrag ist – dann gelten die Vertragsklauseln. Wenn in der gesegneten Verbindung zweier Menschen > Liebe < im Bunde ist, dann gelten die Regeln der Liebe und nicht des Ehevertrages über die Mitgift.

Dienen die Regeln unserem zusammenwirken oder werden wir damit bedrückt?

Wann immer wir Regeln einfordern, frage ich mich, in wessen Geist tun wir es?

Was hätte Jesus getan?

Was hätte Jesus getan?

Amen

Freitag, 7. Februar 2014

Salz, nicht nur zertreten, sondern "ranzig"!


Liebe Gemeinde,

wir stehen heute wieder vor der Wahl:

Nehmen wir die Bibelstellen –wörtlich – oder ernst?

Ich bin klarerweise wieder für das ERNST nehmen. 

Das bedeutet auch, ich, wir, müssen versuchen das Wesen der biblischen Anliegen zu erfassen.

Kleiner Exkurs: Ich habe letzte Woche aus Anlass des Todes von Maximilian Schell im TV den Beginn des FILM-Klassiker über die Nürnberger Prozesse nach dem 2. Weltkrieg,  angesehen. Da stand auch die Frage im Gerichtssaal. „War die Aufgabe der beklagten Richter Nazi-Deutschlands die geltenden NAZI-Gesetzte zu vollziehen oder hätten die Richter „wissen“ müssen, dass diese Gesetze selbst „verbrecherischer Natur“ waren und somit nicht mehr Grundlage von Recht-Sprechung sein durften.

Wenn wir Menschen sagen: Wir haben nur das >Gesetz< befolgt und unsere Pflicht getan. Dann schieben wir hier meist auch gerne die Verantwortung ab.

Franz Jägerstätter hat diese Verantwortung selbst übernommen.  Ein einfacher Mann, kein „studierter“, seinem Gewissen folgend ging er in den Tod. Er hat damit vordergründig kein Menschenleben gerettet. Im Gegenteil seines verloren und das seiner Familie belastet.

Wir müssen uns immer wieder fragen. Was tun wir, warum tun wir es und was ist gut für uns.

Warum gibt es dann überhaupt Gesetze, wenn wir uns ohnehin immer wieder selbst hinterfragen müssen?

Gesetze helfen uns schnell und sicher Entscheidungen zu treffen und berechenbar und planbar zu bleiben. Wenn sich Verkehrsregeln dauernd ändern würden, der Verkehr bräche zusammen. Fahren wir heute Links oder Rechts? Gesetze und Regeln sind also per se nicht schlecht wir müssen aber wissen welchem Zweck sie dienen.

Welche Bilder und Vorgaben finden wir heute in den Lesungen?

Jesaja:

7Teile an die Hungrigen dein Brot aus, nimm die obdachlosen Armen ins Haus auf, wenn du einen Nackten siehst, bekleide ihn und entziehe dich nicht deinen Verwandten.

Ich würde sagen in Österreich haben wir mit diesen Vorgaben wenig Probleme. Durch unsere Steuern und Sozialabgaben haben wir das gesellschaftlich geregelt.

Religion hat seit jeher viele Elemente des Zusammenlebens geregelt“ – das sicherte die Weitergabe und Befolgung der Regeln mit göttlicher Autorität ausgestattet sind sie in Zeiten ohne Bücher und Schriftkenntnisse auf diese Art und Weise sicher und verlässlich tradiert worden.

Lukas: 13Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.

Auch dieses Bild ist bei uns gerade aktuell: Salz, seinerzeit ein kostbares Gewürz, das weiße Gold. Es hat seinen Wert verloren. Wir streuen es gleichsam als Enteisungsmittel auf die Strassen und zertreten es.

Was aber hat das Bild dann mit uns zu tun? Das Christentum ist in Verruf gekommen.

a)      Die offizielle röm.kath.Kirche, konservative und fanatische Christen halten an „Gesetzen“ fest, deren Sinn für uns heute nicht mehr gegeben ist. Z.B. Mann und Frau-sein per se  absolut zu Kategorien der Befähigung zu machen einem „Job“ oder einer Berufung zu folgen sind keine objektiven Kriterien. Christen mit einem „Religionsstifter“ der uns in Gleichnissen und Beispielen gezeigt hat in welche Richtung es gehen soll, können sich nicht auf diesen Stifter berufen um andere zu diskriminieren. Gerade er, Jesus der Christus, hat sich den Diskriminierten ja zugewandt.
Wo Religion und Kirche diskriminiert, da lässt das Licht des Christentums nach. Das Salz wird schal.

b)      Religiöse Unterdrückung  und Missbrauchsfälle in der röm.kath. Kirche haben einen schalen Beigeschmack bei den Menschen hinterlassen. Das Salz es wurde  nicht nur geschmacklos, sondern „ranzig“. Das lässt das Licht des Christentums verblassen. Das Salz wird schal.

c)      Wir, Österreicher,  sind reicher denn je, als Volk, an Geld, Kultur und Vielfalt. Und dennoch beklagen wir uns dauernd, „motschgern“, „raunzen“. Statt  gemeinsam eine Gesprächskultur zu entwickeln. Was ich hin und wieder auf Facebook zu lesen bekomme an kräftigen und bildhaften Ausdrücken und Flüchen. Das sind nicht nur schlecht Manieren, das ist Kulturlos. Da denke ich ist das Licht und die Vernunft und das Salz von Christen gefragt. Moderieren statt schimpfen, Vertrauen und Respekt aufbauen statt pauschal verurteilen.

Die heutigen Bibelstellen zeigen uns, dass es nicht reicht, das Gesetz erfüllt zu haben: Jesaja ist bei uns mit seinen Forderungen ja erfüllt. Unser soziales Netz ist prinzipiell tragfähig. Reicht das?

Es gibt immer wieder etwas zu verbessern, anzupassen, Löcher im Netz zu stopfen. Wir müssen auch die Gesellschaft davor bewahren zurückzufallen in plumpe Beschimpfungen und dumme Sprüche.

Wir müssen das Niveau halten und nicht die Hautcreme für solches halten, nur weil wir im Stande sind Werbung im TV zu sehen. Aus dem TV kommt Gutes wie Schlechtes. Wir müssen lernen zu wählen. Es ist schwer, ich weiß. Zap.zap zap... Genauso im Internet. Genauso auf Facebook. Gutes wie Schlechtes. Auf jeder Strasse kann Gutes oder Schlechtes daherkommen.  Genauso aus unserem Munde!

Als Christen sind wir aufgerufen Salz zu sein, welches die gesellschaftliche Suppe genießbarer macht. Wir sollen Leuchten sein im religiösen Gespräch und im gesellschaftlichen Prozess. Dann brauchen wir uns nicht verstecken und angst haben vor der Zukunft.

Das ist die Hausaufgabe: Salz und Licht zu sein. Wo bin ich gerade hier und heute, morgen und übermorgen gefordert?

Amen!

Freitag, 13. Dezember 2013

Gaudete - aktuell 15.12.2013


Die Begeisterung über die neue #‎Koalition hält sich bei der SPÖ in Grenzen (Die Presse)

-          Und nicht nur dort...

Äh, das war natürlich ein Fehler- falsches Copy Paste am Computer,  aber es stimmt nichtsdestotrotz:


Was ich aber eigentlich sagen wollte ist: Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!  - Philipper 4.4

Lateinisch: Gaudete.- Der Titel des heutige Sonntags – 3. Advent Sonntag – der Advent als Vorbereitungszeit ist eigentlich auch eine Fastenzeit, was wir natürlich überhaupt nicht mehr spüren. Vorbereitung auf den Großen Bahnhof der uns in der Weihnacht erwartet. Aber wir wollen nichts vorwegnehmen, wir werden nur wieder ein paar Schienen verlegen um zu Weihnachten dann den Zug auch rollen zu lassen, in den Großen Bahnhof!

Warum freuen wir uns dann heute schon? – sind ja noch 10 Tage Zeit!

Eine echte Fastenzeit wäre ja schon etwas Anstrengendes und da würde uns eine kleine Aufmunterung, ein Freudengruß, eine VORfreude  schon gut tun.  – und diese ist ja bekanntlich die schönste Freude!

So stellt uns der Prophet Jesaja sprechende Bilder vor Augen:  und er verheißt uns lahmen Christen eine Springlebendigkeit wie die eines Hirschen! Daher auch das heutige Motiv für unsere Erinnerungsdingsbums: (ein Papierhirsch)

Wir ÖsterreicherInnen sind ja weniger Lahm wenn es darum geht die Fehler der anderen aufzuzeigen und zu kritisieren: Gerade hier mahnt uns der Apostel Jakobus aber in seinem Brief: - seid geduldig und klagt nicht übereinander!  Es ist offensichtlich nicht ein Problem unserer Tage. Es ist schon so alt wie die Menschheit selbst.

Das Evangelium zeigt uns die bange Frage des Propheten Johannes der Täufer; „Bist du der ...?“

Jesus weiß, dass Johannes etwas predigte, dass er JESUS  - SO – nicht erfüllen wird. Das Endgericht das Johannes predigt kommt, aber nicht dann und nicht so und ... liegt Johannes dann mit seiner Verkündigung völlig daneben? – Nein! – Berichtet was ihr hört und seht...  Es tut sich was!

Unsere Erwartungen nimmt Jesus aber generell aufs Korn:  Die Erwartungen „guter Katholiken“ sind z.B. in diesen Büchern klar dargelegt und erfüllt: (röm.kath. Katechismus und CIC –Codex Iuris Cononici)

Und wenn ein röm.kath. Christ eine Frage hat, dann kann er hier die offizielle Antwort finden. –Abgesegnet und kodifiziert: - Was ist wenn ich Homosexuell bin? – Antwort: Nicht deine Schuld, aber dafür mußt du trotzdem keusch leben! §2357 ff. Wenn ich wiederverheiratet bin? –Dann mußt du auf die Heilige Kommunion verzichten und fortan keusch leben. §1650.  

SSKM? Selbst Schuld? Kein Mitleid!

Hat Jesus uns dieses Erbe hinterlassen?

 6Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt.

Jesus wendet sich denen zu die die geltenden Gesetze an den Rand und über den Rand der Gesellschaft hinaus gedrängt haben. Es ist mit Sündern und Zöllnern, mit Römern, Ehebrechern und schlußendlich am Kreuz mit Mördern zusammen. Jesus in schlechter Gesellschaft? – so lautet auch ein provokanter Buchtitel von Adolf Holl, einem röm.kath. Ex-Priester.

Und es stimmt, damals wie heute: Jesus gibt sich nicht mit der haute volée , der high society ab. Er ist kein Adabei im Seitenblicke TV, er ist dort wo die Sandler, die Aslyanten, die Drogenabhängigen, die Prostituierten, die Andersgläubigen, die „Ungläubigen“ sind. Er ist mitten im Leben, wo hoch und tief zusammenkommen.

Und wir? Stehen wir mitten im Leben oder schotten wir uns ab in unser Gesellschaftsschicht, in unsererm Krätzl, in unserer Sprachfamilie?

Sperren wir uns aus? Oder leben wir schon? –

Lassen wir den Hirsch springen ?

Amen!

Freitag, 15. November 2013

Aufruf zur Christenverfolgung – Verfolgen wir Christus ?!


Liebe Gemeinde,

ich möchte die heutige Predigt unter den Titel- Christenverfolgung – Verfolgen wir Christus? stellen.

Als handgreifliches Andenken gibt es ein Kreuz, aus Papier, aber kein gewöhnliches Papier: Schmirgelpapier! Das Kreuz von heute, nehmt es nur an, wenn Ihr bereit seid Christus zu folgen, Ihn zu verfolgen- Auf Twitter gibt es follower J. Nur wenn unsere Christus-Verfolgung – umgangssprachlich Nachfolge genannt – zu einer Christenverfolgung der Welt führt, dann ist unsere Nachfolge eine wahrhaft christliche!

Wie komme ich darauf ?

Hören wir nochmal auf die Texte!:

Maleachi, der letzte der 12 kleinen Propheten in unserem, westkirchlichen Alten Testament.

Maleachi, dh. „Mein Bote“, er spricht zu uns. Fürchtet den Namen Gottes! – Gottesfurcht – bedeutet aber nicht Angst haben. Ich hatte Lehrer in der Schule, vor denen hatte ich Angst, und es gab welche vor denen hatte ich Ehrfurcht und Respekt. Worum geht es wohl dem Propheten?

Wir sollen Gott – und denken wir diese Göttlichkeit jetzt nicht zu persönlich, nicht der Alte Mann mit grauem langen Bart! – das Göttliche als Sonne der Gerechtigkeit  sehen, erkennen und würdigen. Es gibt so schöne Naturschauspiele, die uns diese Ehrfurcht lehren. Die sollten wir bei aller Ausbeutung der Natur und der Mitmenschen auch bedenken. Alles Sein verdient Ehrfurcht – denn Gott ist in Allem und Allen! Wenn heutige Kosmologen dies wieder entdecken, dann unter einem anderen Namen, aber im Wesentlichen ist es in unserer Schöpfungsgeschichte schon ausgesagt: Odem Gottes haucht Leben ein. Bemühen wir uns also um Gottesfurcht!

Der Apostel Paulus mahnt heute die Arbeitslosen zu fasten – oder? Naja steht ja so da?!

Aber wir nehmen ja die Bibel nicht wörtlich, sondern ernst. – Ich weiß, ist der schwierigere Weg!

In den frühchristlichen Gemeinden hat die Begeisterung für das Religiöse mitunter auch zur Vernachlässigung der weltlichen Dinge geführt. „Wenn die Welt morgen untergeht, brauch ich heute nicht mehr zu arbeiten –oder? – Halleluja Jesus kommt – Juchu!?“ so dachten manche. Aber wir wissen weder Tag noch Stunde, wir sollen immer bereit sein und doch unsere Pflichten ernst nehmen. Paulus war kein Hippie!

Im Lukasevangelium wird die Erfahrung des Niedergangs des jüdischen Tempelkultes  als Zeichen thematisiert.  Aber es gibt immer apokalyptisches Geschehen in dieser Welt, seit Bestehen und solange sie besteht. Die vorausgesagte Verfolgung war schon da, die Juden wollten diese Neujüdische Sekte der Christen nicht in der orthodoxen Synagoge. Und im römischen Reich kam noch mehr Verfolgung dazu. Als die Christen dann an die Macht kamen, nahmen sie die Verfolgung der Anders- und Ungläubigen selber auf.

Christenverfolgung ist ein aktuelles Wort. Christen verfolgen andersgläubige und andersdenkende und andersliebende. Mit welchem Recht? Aus Gottesfurcht? Omg!

Christen werden verfolgt – durch andere Christen, andere Religionen, durch Staaten. Fanatiker gibt es überall!

Und wir sollten nun aber in einen Aspekt der Christen – Verfolgung einstimmen. Verfolgen wir Christus, folgen wir seinem Beispiel? Nur wenn die Welt uns skeptisch ansieht und uns wenigstens argwöhnisch mit den Augen verfolgt, dann sind wir auf dem richtigen Wege. Ja selbst unser Staat hat andere Ziele als unsere Verfolgung der Ziele Christi. Der Staat will seine AsylwerberInnen schnell und kostengünstig loswerden. Er steht uns mit der Steuergeldwerwendung ja in der Rechenschaft! Die Propheten und Christus warnen uns aber davor dem Fremden seine Rechte nicht zu geben! Menschenrechte nennen wir das heute. Recht auf Arbeit, Recht auf Bildung, Recht auf Würde, Recht auf Schutz,  - Hausaufgabe: Maleachi Kapitel 3 Vers 5 lesen!

Wenn wir unser Christentum ernst nehmen und es verfolgen, dann wird die Welt uns beobachten, „verfolgen“ –Die NSA wird uns bespitzeln, weil wir mit Muslimen reden  - Interreligiöser Dialog in Wien Simmering – ja sowas gibt es. Die USA werden sich wundern, dass es Kommunismus in Österreich gibt. –Grazer Stadtpolitik, da hat jemand Kommunismus ernst genommen und nicht wörtlich!

Die Welt wird uns verfolgen und beobachten, wenn wir Christus nach-ver-folgen.

Ich rufe also zur Christen-Verfolgung auf im Sinne: nicht einander zu verfolgen und zu bekämpfen, auch nicht Christen gegen Christen, Heterosexuelle gegen Homosexuelle, Rote gegen Schwarze, Grüne gegen Blaue, Rosa gegen Graue, Innländer gegen Ausländer, Männer gegen Frauen , sondern einander zu dienen, zu verstehen, zu respektieren, zu achten, zu fürchten, Gottesfurcht zu praktizieren.

Wenn wir wollen, dass die Sonne der Gerechtigkeit scheint, dann müssen wir das Christentum besser verfolgen. Nehmt dieses Kreuz nur auf, wenn ihr bereit seid euch daran zu reiben, das Papier ist nicht aalglatt, es ist rau und sperrt sich gegen eine leichte Abschiebung der Verantwortung. Habt Gottes-Ehr-Furcht für einander und nehmt die Verfolgung durch die Welt auf Euch!

 

Amen

Freitag, 8. November 2013

Über allem steht die Liebe ?


Zu den Lesungen des Tages: 28. Sonntag im Jahreskreis


Leider sind die biblischen Texte, teilweise seit mehr als 1000 Jahren, immer noch sehr  oder wieder aktuell. Ein Syrer, er wird geheilt.  Wie sehr braucht Syrien derzeit nicht auch wieder HEILUNG. Politische Heilung, welche durch die Verquickung von Religion und Politik aber sehr erschwert wird. –Europa hat unter anderem im 30 Jährigen Krieg sehr unter dieser Vermischung gelitten und erst die nachfolgenden Jahrhunderte konnten etwas Aufklärung bringen und erst in meiner Generation wurde die innerchristliche „Feindschaft“ in einer ökumenischen Bewegung aufgehoben.  Wie können wir erwarten, dass im Nahen Osten von heute auf morgen alles in Butter sei, was auch bei uns erst viel Blutvergießen gefordert hat?

Im 2. Timotheusbrief gibt uns der Apostel Paulus ZEUGNIS von seinem Glauben, für den er bereit ist ins Gefängnis zu gehen.  Er bringt nicht einfach Leute um, er terrorisiert nicht seine Umwelt um seine Überzeugung durchzusetzen, nein, er legt Zeugnis ab, und ist bereit dafür einzustehen. Innerhalb der vorhandenen Ordnungen. Er akzeptiert das Gefängnis. Er schmäht nicht die Justiz dafür dass er dort ist. Er nimmt alles voll auf seine Kappe. Er geht nicht den schnellen Weg des Terrors. – Vielleicht ist das ein Geheimnis seines Erfolges. Auch im inneren Kampf...

Im Evangelium sind wir wiedermal mit einem Mann aus Samaria befasst. Wir wissen schon, das die Samariter für die Juden damals  so etwas waren wie ... und ich darf gar keine Vergleich zu heutigen Vorurteilsbeispielen geben, das wäre ja politisch gar nicht korrekt... Aber ich denke wir wissen alle was gemeint ist.  – Notfalls nehmen wir die Gruppe der „Homosexuellen“, welche ja laut Aussage gewisser Politiker der Ausdruck westlicher Dekadenz und abendländischer Niedergang sind. Sündenbock für alles was nicht gut, brav, ... ist.

Aber gerade ein Vertreter dieser Gruppe ist es, der Anstand zeigt und sich bedankt. Die „eigenen“ Leute waren sich dazu eh zu gut! Ein Ausländer hat sich bedankt! Ein Fremder!

Die Umstände um dieses Heilungswunder sind uns heute auch eher fremd. Aussätzige sollen zum Priester gehen. Warum gehen sie nicht ins Krankenhaus?

Richtig, das gab es damals so nicht. Und so ist es gesellschaftlich ein Fortschritt, wenn jemand, der als Aussätzig angesehen wird, die Möglichkeit hat „REIN“ gesprochen zu werden. Ohne Behandlungsmöglichkeit ist so eine ansteckende Krankheit eine lebenslange Ausgrenzung. Der Priester hat hier die Funktion jemanden wieder in das Gemeinschaftsleben zu integrieren. Auch das ist ein Bild für Jesus, der die verlorenen Schafe, die verlorenen Söhne, die zu steinigenden Frauen, die ausgegrenzten Kranken, die Fremd in der Gegend seienden hinein holt in ein Boot, das anderen schon als überfüllt ansehen.  Jesus bietet eine Arche für alle Menschen, nicht nur für die mit Eintrittskarte.

Integration – ein Stichwort welches unser Bischof kommenden Mittwoch im Gustav Nohel Forum  erörtern wird.

Aus den biblischen Texten leiten wir immer wieder moralische Apelle ab. Mitunter gibt es ganze Aufzählungen von erwünschten Verhalten oder gegenteilig von sogenannten Lasterkatalogen: Tu das und das nicht, vermeide jenes, halte dich davon fern...

Welche Apelle sind heute da? Nimm deine Gesundheit und Heilung an, praktiziere deine Überzeugungen, sei dankbar, glaubwürdig, ...

Ich habe hier neben mir eine Auflistung von Tugenden: Werte welche meine Firma sich und der Belegschaft vorhalten und vorleben  möchte.  Es sind Werte so grundlegend, dass sie uns teilweise überflüssig erscheinen, aber im Getriebe des Arbeitsalltags, unter dem Druck der Wirtschaftlichkeit, die ja am Ende erhalten bleiben muss für die Firma, unterzugehen drohen.

Begeisterung

Freude

Flexibilität

Respekt

Loyalität

Ehrlichkeit

Füreinander

Verantwortung

Meine Chefs sehen darin eine gute Basis für eine gute Zusammenarbeit. Ich denke diese Basis ist auch eine gute Basis für eine Gesellschaft und erst recht auch für eine christliche Gemeinde, für uns!

Amen.

Über allem steht die Liebe „“


 

Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE 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Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE Über allem steht die LIEBE